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Tag der Nähmaschine – Ein Hoch auf die Nähmaschine

Eine Nähmaschine ist weit mehr als nur ein elektrisches Gerät. Sie gleicht einer besten Freundin, die Sie durch alle Lebenslagen begleitet und Stich-für-Stich unzählige Projekte mit Ihnen realisiert. Sie ist geduldig, zuverlässig und jederzeit bereit, Ihre Ideen zum Leben zu erwecken. Vom Strampler bis zum Abendkleid – sie steht immerzu an Ihrer Seite. Anlass genug, sie zu ehren und ihr am Tag der Nähmaschine für all die realisierten Projekte zu danken.

 

Welttag – Bedeutung und Herkunft Internationaler Tage

Haben Sie sich schon einmal mit Welttagen beschäftigt? Oberflächlich betrachtet erscheinen einige dieser Tage kurios, aber sie erfüllen alle einen wichtigen Zweck. Es sind spezielle Tage im Jahr, die von Organisationen, Institutionen oder Regierungen ins Leben gerufen wurden.

Welttage dienen dazu, auf bestimmte Themen oder Anliegen aufmerksam zu machen, das Bewusstsein für diese zu schärfen und die Solidarität zu fördern. Sie beleuchten Themen aus Politik, Umwelt, Kultur, Bildung oder Technologie. Einer der bekanntesten internationalen Tage ist der Weltfrauentag am 8. März.

 

Internationaler Tag der Nähmaschine am 13. Juni – Erinnerung an eine glorreiche Erfindung

Jedes Jahr am 13. Juni wird am Tag der Nähmaschine einer Erfindung gedacht, die eine ganze Industrie revolutionierte. Und die Nähmaschine war weit mehr als nur ein Werkzeug – sie ist auch ein Symbol für die Emanzipation der Frauen in der Gesellschaft. Sie ermöglichte Frauen zu einer Zeit, in der sie kaum Verdienstmöglichkeiten hatten, ihr eigenes Einkommen zu erzielen. Das trug zu mehr Gleichberechtigung bei und stärkte die gesellschaftliche Rolle der Frau.

Seinen Ursprung hat der Tag der Nähmaschine in den Vereinigten Staaten und wird dort als National Sewing Machine Day zelebriert. Wann und von wem der Tag der Nähmaschine ins Leben gerufen wurde, lässt sich heute allerdings nicht mehr feststellen.

Eins wissen wir: Das Datum wurde nicht blind gewählt. Es erinnert an die erste Nähmaschine, die 1790 von Thomas Saint entwickelt wurde. Seine Erfindung galt als Meilenstein, die unzählige andere Erfinder inspirierte.

Pioniere der Nähmaschine – getrieben vom Erfindergeist

Noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts war die Herstellung von Kleidung, Taschen und Schuhen eine mühselige Arbeit. Jeder Stich erfolge in Handarbeit, was Stunden über Stunden in Anspruch nahm. Viele geistreiche Köpfe waren getrieben von dem Wunsch, eine Maschine zu entwickeln, die das Nähen erleichtert. Bis die erste funktionstüchtige Maschine zum Nähen entstand, verging jedoch rund ein Jahrhundert.

 

Es war einmal … eine Nadel ohne Maschine

Noch bevor die erste funktionierende Nähmaschine entstand, entwickelte und patentierte der deutsche Erfinder Charles Frederick Wiesenthal 1755 den Vorläufer einer Maschinennadel. Das einzige Problem: Nun gab es zwar eine Nadel, doch die dazu passende Maschine existierte (noch) nicht. Auch wenn Wiesenthal keine Nähmaschine erfand, war seine Nadel eine Inspiration für künftige Erfinder.

Am 13. Juni 1790 meldete Thomas Saint ein Patent für die erste handbetriebene Maschine zum Nähen an. Das Nähgerät bestand aus Holz und die seitlich angebrachte Nadel übte einen Kettenstich aus. Da sie allerdings nicht sonderlich schnell arbeitete, kam sie nie zum Einsatz.

 

Erste funktionstüchtige Nähmaschine stellt Kleidung von der Stange her

1830 gelang es dem französischen Schneider Barthelemy Thimonnier, die erste funktionsfähige Nähmaschine zu entwickeln. Seine Maschine schaffte 200 Stiche pro Minute und eröffnete der Textilindustrie neue Möglichkeiten. Kurze Zeit später gründete er eine Fabrik in Paris und stellte erstmals serienmäßig Kleidung von der Stange her: Uniformen für die französische Armee.

Ob die Sehnsucht zu seiner Familie stärker als sein Geschäftssinn war oder Pariser Schneider aus Angst um ihre Existenz die Fabrik niederbrannten, ist heute nicht geklärt. Er packte seine Koffer, verließ übereilt die Stadt und ließ seine Fabrik samt Nähmaschinen hinter sich.

 

Verlorenes Patent revolutioniert die Nähmaschine

14 Jahre später erfand auf der anderen Seite der Welt der US-Amerikaner Walter Hunt eine funktionstüchtige Nähmaschine. Aus Angst, seine Erfindung würde Schneider in die Erwerbslosigkeit treiben, ließ er seine Erfindung nie patentieren.

Ein Jahr später erkannte John Fisher, dass sämtliche Vorgängermodelle zu kompliziert waren. Er fand eine Lösung und schuf eine verbesserte Nähmaschine. Tragischerweise ging sein Patent beim zuständigen Amt verloren.

Elias Howe machte sich Fishers Idee zunutze und optimierte sie. Statt eines Fadens nutze er zwei, sodass ein stabiler Steppstich entstand. Zu seinem Leidwesen lehnten Fabrikanten die industrielle Herstellung der Maschine aufgrund zu hoher Kosten ab.

Howe gab nicht auf und reiste nach England, um dort Investoren für seine Erfindung zu finden. Doch auch im Ausland blieb der Erfolg aus und nach zwei Jahren gezwungen, in kehrte er in seine Heimat zurück.

 

Rechtsstreit: Wer hat die Nähmaschine erfunden?

Zu Howes Leidwesen nahm sein Unglück mit der Ankunft in Boston nicht ab. Andere Entwickler bemächtigten sich seiner Idee des Steppstichs. Unter anderem Isaac Merritt Singer, dessen verbesserte Version ein Verkaufsrenner war.

Howe ließ das nicht auf sich sitzen und verklagte Singer aufgrund mehrerer Patentverletzungen. Nach einem langen Rechtsstreit entschied der Richter zugunsten von Howe. Singer musste wöchentliche Lizenzgebühren sowie eine Beteiligung am Gewinn abgeben. Letztlich machte die Nähmaschine beide zu vermögenden Männern.

 

Die Nähmaschine geht in Produktion

1851 gründete Singer das Unternehmen I. M. Singer & Company und stieg innerhalb kürzester Zeit zum führenden Hersteller für Nähmaschinen auf. Sein Erfolg liegt nicht nur in der verbesserten und nutzerfreundlichen Handhabung der Nähmaschine begründet, sondern auch auf findigen Geschäftsideen. Mit 100 US-Dollar war die Maschine zwar noch teuer, aber erschwinglicher als bei Mitbewerbern. Zudem ermöglichte er Kunden einen Ratenzahlplan, mit dem sie das Nähgerät stufenweise abzahlen konnten.

Singer optimierte stetig seine Nähmaschine und passte sie an die Bedürfnisse seiner Kunden an. Schnell wurde die Qualität auch über die Landesgrenzen bekannt und machte die Maschinen weltweit zu einem begehrten Produkt.

 

Nähmaschinen für den Haushalt

Waren Nähmaschinen anfangs für industrielle Zwecke bestimmt, eroberten sie mit der Zeit private Haushalte. Doch Industrie und Haushalte unterschiedliche Ansprüche an Nähmaschinen. Während industrielle Maschinen auf Effizient ausgelegt waren, suchten Haushalte nach nutzerfreundlichen und kompakteren Lösungen. Einige Unternehmen erkannten diese Lücke und widmeten sich der Entwicklung kompakter Maschinen für Haushalte. Anfang des 20. Jahrhunderts feierte die elektrische Nähmaschine ihren Siegeszug.

Die folgenden zwei Kriege hinterließen ihre Spuren in der Nähmaschinen-Industrie. Unternehmen, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr auf ihre Kerntätigkeiten fokussieren durften, produzierten nun Nähmaschinen und überschwemmten den Markt. Zeitgleich wurde mit dem wirtschaftlichen Aufschwung in den 1950er- und 1960er-Jahren industriell hergestellte Kleidung immer günstiger. Nähen lohnte sich kaum noch und viele Hersteller verschwanden wieder. Erst innovative Neuerungen, etwa die computergesteuerte Nähmaschine, brachten frischen Wind in die Hobby-Nähwelt.

 

Ein Blick in die Zukunft – wie wird sich die Nähmaschine verändern?

Heute hat sich das Nähen in der eigenen Nähstube fest etabliert. Die steigende Aufmerksamkeit für Nachhaltigkeit und der Wunsch nach individueller Kleidung haben das Nähen zu einem beliebten Hobby gemacht. Moderne Nähmaschinen bringen eine Vielzahl an Funktionen mit sich und ermöglichen Nähern ungeahnte Möglichkeiten. Aber wie sieht die Nähmaschine der Zukunft aus? Was können Näher und Näherinnen noch erwarten, oder ist das Ende des Nähfadens bereits erreicht?

Nein, die Möglichkeiten sind längst nicht ausgeschöpft und Entwickler forschen nach wie vor an innovativen Funktionen, die das Näherlebnis auf eine neue Ebene heben. Unter anderem auch mit künstlicher Intelligenz (KI). Die smarten Geräte lassen sich mittels Sprache steuern, erkennen unterschiedliche Stoffe sowie Garne und geben entsprechende Näh-Tipps.

KI-gesteuerte Nähmaschinen werden künftig mit Nähenden zusammenarbeiten – als Team, das gemeinsam noch kreativere Projekte realisiert und noch bessere Ergebnisse erzielt.

 

Internationalen Tag der Nähmaschine feiern – die besten Tipps von uns

Sie möchten den Tag der Nähmaschine gebührend feiern, aber Ihnen fehlen die Ideen, wie Sie es umsetzen können? Wir haben einige Tipps, wie Sie Ihre Liebe zur Nähmaschine zum Ausdruck bringen können.

 

Neue Schnittmuster ausprobieren

Das neue Schnittmuster steht schon lange auf der To-do-Liste, aber bis jetzt war die Unsicherheit größer? Nutzen Sie diesen Tag und springen Sie über Ihren Schatten. Sie werden sehen, es zahlt sich aus.

 

Mit guten Freunden nähen

Gibt es einen schöneren Anlass, als mit Gleichgesinnten in trauter Runde gemeinsam zu nähen? Zelebrieren Sie den Tag der Nähmaschine mit Freunden und genießen Sie die gute Gesellschaft, Gespräche und Kreativität.

 

Wellness für die Nähmaschine

Ihr Nähgerät leistet hervorragende Arbeit und sollte dafür belohnt werden. Gönnen Sie Ihrer treuen Begleiterin einen professionellen Check unserer hauseigenen Werkstatt. Unsere Mitarbeiter kümmern sich gut um sie, damit sie zu Hause wieder reibungslos funktioniert. Von der Reinigung bis zur Überprüfung der Mechanik bieten wir einen umfassenden Service, um sicherzustellen, dass Ihre Nähmaschine optimal arbeitet. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin und geben Sie Ihrer Nähmaschine die verdiente Wellness-Behandlung!

 

Nähen für einen guten Zweck

Viele Einrichtungen oder Vereine sammeln Spenden für Menschen in Not. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die unseren Mitmenschen Trost spenden und zeigen, dass wir an sie denken. Fragen Sie bei einem Verein in Ihrer Region nach, was benötigt wird.

Tipp: Krankenhäuser mit einer Frühchen-Station freuen sich immer wieder über selbst genähte Babykleidung in kleinen Größen.

 

Tag der Nähmaschine

mit der Nähwelt Schweizer feiern

Nähfans aufgepasst: Am 13. Juni ist der Tag der Nähmaschine und wir möchten ihn mit Ihnen zusammen feiern. Verwöhnen Sie sich und Ihre Nähmaschine, Stickmaschine oder Overlockmaschine mit passendem Zubehör und hochwertigen Garnen oder, wenn Sie sich ein noch besseres Stück mit SONDERNACHLASS zulegen möchten  - verwöhnen SIE SICH mit einer neuen Maschine gleich welcher Art.

Entdecken Sie unsere Angebote und lassen Sie sich für Ihr nächstes Projekt inspirieren! Benötigen Sie Hilfe? Wir beraten Sie gerne und stehen mit Rat und Tat zu Ihrer Verfügung. Nutzen Sie jetzt unser breites Sortiment im Online-Shop mit dem Angebot zum TAG DER NÄHMASCHINE  und wenn es Ihre Zeit später mal erlaubt besuchen Sie uns doch in Göppingen und genießen Sie dort die riesige Auswahl an Stoffen in allen erdenklichen Qualitäten, Farben und Designs.